Angebote

Die aidsHilfe Kärnten versteht sich als Kompetenzzentrum für HIV und Sexuelle Bildung und hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • Unterstützung von Menschen mit HIV
  • Entstigmatisierung von Menschen mit HIV
  • Eindämmung der weiteren Verbreitung des HI-Virus
  • Prävention gegen die Verbreitung von Sexuell übertragbaren Infektionen.

In der Beratungsstelle bieten wir Beratungen und Tests (HIV, Hepatitis C, Syphilis) zu folgenden Zeiten an:

Beratung: Dienstag und Donnerstag 16:30 – 18:30, Dienstag 11:00 – 13:00
Testung: 
 Dienstag 16:30 – 18:30

Alle unsere Beratungs- und Testangebote sind anonym und kostenlos. Bei Fragen zu Safer Sex, den Übertragungswegen von HIV und sexuell Übertragbaren Infektionen, Hepatitis und den Behandlungsmöglichkeiten der HIV-Infektion steht Ihnen ein multiprofessionelles Team zur Verfügung.

Wir bieten folgende Tests an:

  • HIV-Antikörpertest
  • HIV-Antikörper-Schnelltest (auch kombiniert mit Syphilis!)*
  • HIV-PCR-Test*
  • Syphilistest*
  • Hepatitis C-Test*

*kostenpflichtig, nähere Infos sieheTestung

Unsere Präventionsaktivitäten sind vielfältig und richten sich zielgruppenspezifisch an Menschen mit erhöhten Risiko einer Infektion mit HIV, Hepatits C und sexuell übertragbaren Infektionen (STD): an Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und natürlich an die Allgemeinbevölkerung.

Themen sind hierbei:

  • Die Eindämmung der weiteren Verbreitung des HI-Virus,
  • die Aufklärung zur Verhinderung der Infektion mit STDs und
  • sexuelle Bildung im Rahmen der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
  • die Mechanismen und die Bedeutung von Stigma und Diskriminierung.

Die Gesundheitförderung bei Menschen mit HIV ist mehr als nur die klassische Betreuungsarbeit und baut auf die Verschränkung von Prävention, Beratung, Betreuung auf.

Eine HIV Diagnose ist immer eine Erschütterung des Selbstbildes, in ihrer Stärke abhängig von den eigenen Bildern im Kopf und der antizipierten Reaktion der Umwelt. Hieraus ergibt sich ein Beleg für die Verschränkung zwischen Prävention und Betreuung. Die Bilder von HIV, welche die Prävention erzeugt, haben großen Einfluss auf die Ausgangslage der Betreuung.

Kärnten mit seiner durchwegs ländlichen Struktur, ohne Zufluchtsort Großstadt, ohne eigene HIV Ambulanz und ohne Queer Beratungseinrichtungen verkompliziert ein HIV-positives Leben. Die Diagnose trifft oft auf eine ohnehin brüchige Identitätskonstruktion in einer homophoben Umgebung und stellt erstmal alles in Frage. In dieser ersten Phase möglichst unmittelbar nach der Befundmitteilung liegt der ideale Zeitpunkt für das Betreuungsangebot. Dieses Angebot soll identitäts- und gesundheitsfördern wirken und kann im Laufe der Zeit auf unterschiedliche Instrumente der akzeptierenden Begleitung zurück greifen.

  • information und psychologische Beratung,
  • Case Management
  • angeleitete Selbsthilfegruppe
  • Antistigmatisierungsarbeit
  • psychosoziale Begleitung etc.